Infostand in Eschweiler am 4. Juni 2016

Sachliche Diskussionen mit mündigen Bürgern waren gottseidank auch möglich

Nach den ersten erfolgreichen Infoständen in der Städteregion gaben wir am 4. Juni den Eschweiler Bürgern die Gelegenheit, uns bei persönlichen Gesprächen und Diskussionen näher kennen zu lernen. Es ist uns wichtig, durch persönliche Nähe die in der Presse über die AfD verbreiteten Unwahrheiten zu wiederlegen. Sehen wir doch nur den Fall Gauland vom Anfang der Woche. Es wurde dem Parteivize eine Behauptung unterstellt, die in den Medien dann sofort dazu missbraucht wird, die gesamte Partei und Ihre Wähler mal wieder in die „Pack“- Ecke zu drängen. Als Mitte der Woche bekannt wurde, das Dr. Gauland eine solche Aussage nie getroffen hatte, verzichtete man stillschweigend bei allen Presseorganen auf eine Richtigstellung. Die Diffamierung der Partei hat leider höhere Priorität als ein faires Miteinander.

Und so stand nicht zuletzt wegen der Pressehetze der vorangegangenen Woche unser Besuch in Eschweiler unter einem schlechten Stern, denn zu unserer größten Verwunderung wussten sowohl die durch Frank Taufenbach initiierte Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ wie auch die lokalen Printmedien früher von unserem Besuch als wir selber. In einem Artikel auf unserer Webseite erfahren Sie den genauen Sachverhalt. Letztendlich steht nun eine Strafanzeige gegen die Stadt Eschweiler wegen Verstoßes gegen den Datenschutz im Raume.

Trotz des herbstlichen Wetters war sowohl die Fußgängerzone als auch unser Infostand in der Grabenstraße gut besucht. Fragen zu zentralen Themen konnten wir mit Hilfe unseres Ende April beschlossenen Grundsatzprogrammes detailliert den interessierten Besuchern unseres Standes beantworten. Es freut uns, dass auch an diesem Stand wieder Neuanträge unterzeichnet wurden.

Da im Vorfeld durch die o.g. Bürgerinitiative über Facebook zu einer Gegenaktion zu unserem Stand eingeladen wurde, waren mögliche, unerfreuliche Besuche aus dem linken Spektrum nicht ausgeschlossen. Eine uns zur Seite gestellte Streifenbesatzung musste gottseidank nicht einschreiten.

Im Laufe des Vormittags tauchten „Aktivisten“ auf und boten uns eine „Kunstperformance“, indem Sie einige unserer Infobroschüren in einer eigens mitgebrachten blauen Mülltonne „entsorgten“. Bedauerlicherweise kam es nicht zu dem von uns angebotenen Dialog. Wir wurden als „Rassisten“ beschimpft; das Angebot zum Gespräch wurde ausgeschlagen.

Hier liegt die Vermutung nahe, dass es diesem Spektrum bedauerlicherweise schlicht und einfach an Diskussionsgrundlagen fehlt !!!!
Jürgen Bauer, Beisitzer im Vorstand des KV Städteregion Aachen

 

 

2 Comments

  1. Ralf Rumiej sagt:

    Eschweiler hat keinen Platz für Rassismus. Schilder mit dieser Aufschrift weisen an mehreren Einfallstraßen der Stadt darauf hin. Das ist eine Aussage, hinter der ich voll und ganz stehe. Rassismus ist zu ächten. Ob das allerdings auf großen Schildern kundgetan werden muß, sei dahingestellt.
    Jetzt sollte in der Eschweiler Stadtverwaltung jedoch überlegt werden, ob die vorhandenen Schilder vergrößert, oder durch Neue ergänzt werden.
    Der Satz „Eschweiler hat keinen Platz für Demokraten“ sollte künftig diese Schilder zieren.
    Warum das, wird man sich fragen?
    Da hat doch tatsächlich der Kreisverband Städteregion Aachen der Alternative für Deutschland beantragt, in der Eschweiler Fußgängerzone am letzten Samstag einen Infostand aufbauen zu dürfen. Dieses Vorhaben wurde durch die Stadt Eschweiler genehmigt. Über den genauen Standpunkt des Infostandes in einer abgelegenen Ecke der Grabenstraße, die von Passanten nur schwach frequentiert wird, kann man ja noch hinwegsehen. Allerdings durften die Genossen der SPD einen ähnlichen Stand genau im Zentrum der Fußgängerzone aufbauen. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.
    Aber jetzt kommt´s. Bereits am Montag 30.05.16, noch bevor der Kreisverband der AfD die Genehmigung erhielt, war im Lokalteil der Eschweiler Zeitung ein Artikel zu lesen, der zum gemeinsamen Kampf gegen Nazis und Rassisten aufrief. Selbsternannte Müllmänner wollen dafür sorgen, rassistischen Info Müll einzusammeln. Ein Herr Taufenbach bezeichnet die AfD als „Sammlungsbewegung für Unzufriedene“.
    Natürlich steht nun die Frage im Raum, wie Herr Taufenbach bzw. die Lokalredaktion der Eschweiler Zeitung so früh an die Infos gelangen konnten, da der AfD-Stand erst am Dienstag Nachmittag genehmigt wurde. Es scheint hier voraussichtlich ein Datenleck im Eschweiler Rathaus zu geben. Das wäre kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.
    Doch nun zum Kernpunkt: Da durch die Bürgerinitiative über Facebook zu einer Gegenaktion aufgerufen wurde, musste leider das Polizeipräsidium Aachen über den Sachverhalt informiert werden. Die mehrmals präsente Streifenwagenbesatzung brauchte aber glücklicherweise nicht einzugreifen.
    Tatsächlich formierten sich einige Aktivisten, „bewaffnet“ mit einer blauen Mülltonne, wenige Meter von unserem Stand entfernt. Mehrere Versuche mit dieser Personengruppe eine sachlich geführte Debatte über die verschiedenen Ansichten zu beginnen wurden leider durch übelste Beschimpfungen unmöglich gemacht. Eine Dame mittleren Alters beschimpfte mich als Nazi und Rassist. Ich solle gefälligst aus ihrer Stadt verschwinden. Das werde ich nicht tun, denn diese Stadt ist auch meine Stadt. Auch sie ließ sich leider auf keine Diskussion ein, sondern zeigte mir frech den Mittelfinger, bevor sie verschwand.
    Seit meiner Geburt 1966 lebe ich nun fast 50 Jahre in dieser Stadt. Die Vorfälle vom Samstag in der Grabenstraße geben mir zu denken.
    Hat Eschweiler Platz für Demokraten?

    Ralf Rumiej
    Eschweiler

  2. Lothar Upadek sagt:

    Sehr geehrter Herr Ralf Rumiej, gerade in dieser Zeit von Desinformation und vielen dummen Menschen, die später einmal sagen werden, das haben wir nicht gewusst, braucht es mutige und standhafte Menschen. Wir informieren uns ständig über das aktuelle Geschehen, im In-und Ausland, und müssen leider feststellen, dass die Propagandamaschine in Deutschland auf vollen Touren läuft. Unser Land wird nur noch von Volksverrätern, Pädophilen und Schwulen regiert, wohin wir nichts gegen Schwule haben, solange sie uns in Ruhe lassen. Wir brauchen in Deutschland unbedingt eine neue Politik, die für alle Bürger da ist, auch für die Deutschen, die zur Zeit an den Rand gedrängt werden. Wir haben auch eine Anzeige gemacht, gegen unsere Regierung, wegen dem Kriegseinsatz in Syrien, der im nachhinein legitimiert worden ist. Daran erkennt man, wie die Politik in Deutschland leider funktioniert. Sie biegen sich alles so hin, wie sie es gerade brauchen, siehe Köln, Darmstadt und viele andere Städte in Deutschland. Wir lassen uns nicht einschüchtern und bleiben weiterhin am Ball, und sind froh, dass es Menschen gibt, AFD, die sich um Deutschland noch Gedanken machen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Lothar und Elisabeth

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