Nicht ohne mein Kind

Nicht ohne mein Kind

Vor kurzem erreichte uns ein verzweifelter Hilferuf einer alleinerziehenden Mutter. Sie lebt getrennt von ihrem Noch-Ehemann, einem Tunesier, mit dem sie ein gemeinsames Kind hat. Was war im Vorfeld passiert? Der Vater hat seinen Sohn mit in Urlaub in die tunesische Heimat genommen. Jedoch ist aus dem vereinbarten Urlaub ein längerer nicht vereinbarter Aufenthalt von über 3 Monaten geworden. 3 Monate voller Bangen und Hoffnung, ob das Kind jemals wieder zurückkommt. Es existieren Chat-Protokolle aus dieser Zeit, die belegen, dass der Vater nicht an eine Rückkehr gedacht hatte. Worte wie „Ich hasse Deutschland“ sind gefallen. Erst durch gutes Zureden der Mutter und durch die Intervention zwischenstaatlicher Behörden konnte er von der Wiederkehr ins verhasste Deutschland überzeugt werden. Seit dem wird an den Besuchstagen nur noch ein begleitender Umgang gestattet. Da dem Stolberger Jugendamt die nötige Kapazität fehlt, übernimmt dies eine Mitarbeiterin der Stolberger Netzwerkstatt. Die Kosten, die durch dieses „Outsourcing“ entstehen scheinen dem Jugendamt allerdings ein Dorn im Auge zu sein. So sagte man der Mutter kurzum, man wolle „aus der Sache ´raus sein“ und die Umgänge nicht mehr begleiten.

Damit wäre einem erneuten Kindesentzug Tür und Tor geöffnet. Nach der letzten „Entführung“ wurde sogar vom zuständigen Familiengericht in Eschweiler der Kindesentzug festgestellt. Eine vorher beantragte Ausreisesperre wurde abgelehnt. Dem Vater, der zurzeit ohne festen Job ist, keinen Unterhalt zahlt und nach monatelanger psychiatrischer Behandlung diese aus eigenem Ermessen abbrach und auch die verschriebenen Medikamente nicht mehr einnimmt, wird außerdem Stalking vorgeworfen. Nicht nur er selbst, sondern auch von ihm beauftrage Landsleute setzen die Mutter unter Druck. Nicht nur die Angst um ihr Kind macht ihr zu schaffen. Sie hat das Gefühl, völlig hilflos zu sein. Sie hat den starken Eindruck, dass die vom Jugendamt eingesetzte Mitarbeiterin sich eher für den attraktiven Vater interessiert als für das Wohl ihres Kindes. Selbst die geschilderten Umstände sieht die Betreuerin nicht als Gefährdung des Kindeswohls.

In ihrer Verzweiflung hat die Mutter sich schon an verschiedenste Institutionen gewandt. Bisher standen sogar Vorschläge bis hin zum Identitätswechsel im Raum. Als letzten Hoffnungsschimmer sah sie dann die AfD, speziell unseren Kreisverband. Obwohl unsere Möglichkeiten begrenzt sind haben wir sofort einen Termin mit der Mutter vereinbart.

Nachdem wir nun in einem persönlichen Gespräch mit der Mutter die Situation geschildert bekommen haben, ist unser erster Schritt, Öffentlichkeit in Form dieses Artikels herzustellen. Als weitere Maßnahme haben wir eine uns bekannte Anwaltskanzlei empfohlen, die die Mutter vor dem Jugendamt vertreten kann. Wir haben dazu geraten, das alleinige Sorgerecht zu beantragen. Dies könnte zusammen mit dem Scheidungstermin Ende Oktober beschlossen werden. Wir hoffen sehr, dass sich die Situation entschärft und bleiben weiterhin mit der kleinen Familie in Kontakt.

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