Stammtisch am 24.Oktober 2016

Stammtisch am 24.Oktober 2016

Rüdiger Lucassen, Oberst im Generalstab a.D. und ehemaliger Kommandeur in einem Kampfhubschrauberregiment, hielt gestern Abend im Rahmen unseres AfD-Stammtisches vor rund 50 interessierten Zuhörern einen Vortrag mit dem Titel

„Einsatz der Bundeswehr im Inneren – ein wirksames Mittel zur Terrorabwehr oder einer Populismus?“.

Zu unserer Freude waren auch Anja Jansen und Ihr Mann Walter vom Kreisverband Euskirchen unserer Einladung gefolgt und hielten die Veranstaltung auf Video fest. Den Link liefern wir natürlich nach, sobald das Video online ist.

Das Thema des Abends stieß gerade vor dem Hintergrund der öffentlichkeitswirksamen Initiative der Bundesministerin der Verteidigung und der damit verbundenen aktuellen politischen Diskussion über den Einsatz der Bundeswehr zur Terrorbekämpfung im Inneren bei den vielen anwesenden Besuchern auf reges Interesse.

Rüdiger Lucassen, mittlerweile Geschäftsführer eines Unternehmung, die sich mit simulationsbasierten Ausbildungslösungen für Streitkräfte im nationalen und internationalen Kontext beschäftigt, zeigte zunächst die konstitutiven Grundlagen sowie die originären und subsidiären Aufgaben der Bundeswehr im Spannungs-und Bündnisfall auf.

Anschließend ging der 65-Jährige Diplom-Kaufmann, der 34 Jahre als Berufsoffizier in der Bundeswehr aktiv war, mit profunder Argumentation auf die in den letzten Monaten seitens der Bundesministerin der Verteidigung medienwirksam aufbereiteten Auftritte ein und konnte diese anhand rechtlicher Grundlagen als Populismus und Aktionismus entlarven. Durch den Vortrag wurde deutlich, dass der Einsatz der Bundeswehr zur Verstärkung der öffentlichen Sicherheit im Inland sicherlich diskussionswürdig ist, dass für ein solches Vorhaben aber zunächst die (verfassungs-)rechtlichen Grundlagen zu schaffen sind.

Auch in der nachfolgenden Diskussion mit dem Referenten – an der sich sehr viele Nicht-Mitglieder beteiligten – wurden viele Fragen aus dem Gebiet der Sicherheits- und Verteidigungspolitik gestellt, die der Referent beantworten konnte. Insgesamt war der Abend durch eine wirklich gute, sachorientierte Atmosphäre und anregende Gespräche gekennzeichnet, so dass sich der Kreis der Veranstaltungsbesucher erst sehr spät auflöste. Ein weiteres Indiz dafür, dass die AfD in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist und – zum Schrecken der Altparteien – eine Volkspartei geworden ist. Während die Bundesministerin der Verteidigung die Bundeswehr „wie eine gute Hausfrau, die ihre Kinder versorgt und von Militär keine Ahnung hat, führt“ (Zitat: Harald Kujat, ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr), kann die AfD stolz sein, ausgewiesene und praxisorientierte Fachleute in ihren Reihen zu haben.

Zeit für Veränderungen! Zeit für die #AfD

(Text-Quelle: KV Euskirchen, herzlichen Dank für die Erlaubnis zur Veröffentlichung)

2 Comments

  1. Fran Swoboda sagt:

    Ich war Teilnehmer an dieser Veranstaltung und sage „Danke“ dafür, dass Sie auch politisch interessierten Bürgern, die nicht Mitglied ihrer Partei sind, die Teilnahme ermöglichen.
    Der Vortrag, „Einsatz der Bundeswehr in Inneren“ von Herrn Oberst a.D. Rüdiger Lucassen, war spannend, sehr informativ und absolut realitätsnah. Ich habe wertvolle Informationen für meine eigene, immer noch nicht abgeschlossene Meinungbildung zu diesem Thema aus erster Hand bekommen. Auch dafür bedanke ich mich!
    Mit solch interessanten Beiträgen und wie der aktuelle Vortrag gezeigt hat, bestens vorbereiteten Referenten geben sie, die AfD der Städteregion Aachen, beispielhaft vor was gelebte Demokratie bedeutet. Hut ab, kann ich da nur sagen!
    Mir ist nicht bekannt, dass die „sogenannten“ etablierten Parteien ähnliche Veranstaltungen anbieten. Deshalb hoffe ich auf weitere politische Stammtische mit noch mehr Zuspruch.

  2. Rolf Mehlkopf sagt:

    Einen Einsatz der Bundeswehr wird es nur bei Notstandsgesetzen geben dürfen und bei Rettung und Katastrophen.
    Es gilt bei allen Diskussionen strickt die Gewaltenteilungen nicht zu vermischen und zu achten den darauf beruht ein Demokratisches System.
    Sollte diese Grundlegende Grenze Überschritten werden sind die Vorwürfe anderer Parteien an die Afd als Demokratie feindliche Partei nicht mehr von der Hand zu weisen sein und das mit Recht.

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